Scott Aspect 20

Erkunden

Besuch mich auch auf anderen Websites. Hier findest du eine kleine Auswahl.

Suchen

Durchsuche diese Website mithilfe der benutzerdefinierten Suchmaschine von Google:

Loading

Empfehlen

Empfiehl diese Seite deinen Freunden auf Facebook & Google+:

Teilen

Teile Inhalte der Site mit deinen Freunden:

Werbung

Sofern du einen Adblocker aktiviert hast, deaktiviere ihn bitte. Wie jede andere Website muss auch diese finanziert werden. Das geht am besten durch Einnahmen aus Werbung.



Scott Aspect 20
Symbolbild: Scott Aspect 20

Das Scott Aspect 20 ist ein ganz normales Cross Country Mountainbike mit Hardtail. Auf Deutsch bedeutet das also, dass das Bike lediglich eine Federgabel vorne hat und hinten nicht gefedert ist. Cross Country ist neben beispielsweise Downhill oder Rennrad eine weit verbreitete Disziplin im Radsport. Bei CC oder XC (mögliche Abkürzungen für Cross Country) geht es darum, einen Rundkurs, bestehend aus mehreren verschiedenen Untergründen, möglichst schnell zu durchfahren.

 

Ich mache das zwar auch, aber weder in einem Verein, noch in einem offiziellen Rahmen. So bleibt es mein Hobby und beherrscht nicht meine Zeitplanung. Wenn ich Zeit dafür habe, übe ich es aus, wenn nicht, dann nicht. Sofern es geht und das Wetter in Deutschland es zulässt, ist aber schon eine gewisse Regelmäßigkeit erkennbar, da es einfach nicht langweilig wird. Gerade das Fahren auf mehreren Verschiedenen Untergründen erfordert überall eine andere Fahrweise. Diese Unterschiede reizen mich so. Es ist immer eine Abwechslung vorhanden und genau das ist wichtig.

 

Dementsprechend fällt übrigens auch meine Reifenwahl aus. Im Blog-Bereich, der auf dieser Seite Tests & Reviews heißt, sind in der Sparte "Rund ums Fahrrad" Test- und Erfahrungsberichte über ein paar verschiedene Reifen zu finden. Aktuell setzt sich die Bereifung meines Fahrrads aus einem Schwalbe Smart Sam vorne und einem Continental Mountain King II hinten zusammen. Gepaart mit einem normalen Schlauch mit Autoventil vorne und einem Michelin ProTek Max C4 Schlauch hinten (ebenfalls Autoventil) fährt es sich wunderbar über Stock und Stein. Ich habe mich für Autoventile an meinen Reifen entschieden, weil es einfach ein universeller Anschluss ist und man so auch an einer Tankstelle den Schlauch nachfüllen kann.

 

Die Laufräder, auf denen die Reifen sitzen, bestehen aus jeweils einer Shimano Malaysia (FH-RM65) Nabe, handelsüblichen silbernen Aluspeichen und Alexrims, die für ein 26" MTB geeignet sind. Diese Kombi hält äußerst gut und hat bisher noch keine Probleme gemacht, obwohl gerade bei Scheibenbremsen zu den Beschleunigungskräften auch noch die gesamten Bremskräfte auf sie einwirken. Regelmäßiges Nachziehen und Einstellen der Speichen ist natürlich geschehen und dürfte positiv zur Lebensdauer beigetragen haben. Alles in Allem verrichten sie als einzige Schnittstelle zum Boden eine super Arbeit.

 

Deutlich ins Auge stechen dürfte wohl auch die Federgabel. Diese war nicht serienmäßig verbaut, sondern wurde erst neulich von mir nachgerüstet. Die vorherige, eine Rock Shox Dart, war mir zu klein und hatte eine fatale Macke. Im Stehen war es überhaupt kein Problem, die Gabel einfedern zu lassen, aber während der Fahrt war die steinhart. Das lag auch nicht an irgendwelchem Staub oder Dreck auf den Kolbenstangen. Sie hat einfach blockiert, obwohl ich schon alles Erdenkliche ausprobiert habe.

 

Die neue Gabel ist deutlich besser. Sie ist auch eine Rock Shox, aber keine Dart mehr, sondern eine Sektor. Diese hat nun einen maximalen Federweg von 150mm. Die vorherige hatte nur 120mm und war dünner. Zudem ist es bei der neuen jetzt möglich, den Federweg zu variieren. Man kann sich aussuchen, ob man mit 150mm oder mit 130mm unterwegs sein will. Für Steigungen macht es sich gut, die niedrigere Stufe zu wählen, wobei für Abfahrten dann eher die 150mm besser sind. Wer die Gabel jedoch länger hat, wird sie wohl irgendwann auf einer Stufe belassen und die ist ganz ausgefahren. So ist es zumindest bei mir. Weitere Infos zur Gabel findest du unter Tuning.

 

Wenn wir schon bei "fetten Rohren" sind, können wir eigentlich auch gleich mit dem Rahmen weitermachen. Sofern das stimmt, was ein bekannter mir gesagt hat, ist der verbaute Rahmen kein normaler, sondern ein Rennrahmen mit verbesserter Aerodynamik und Stabilität. Der Punkt mit der Stabilität ist auch im Hinblick auf die Federgabel wichtig, da der Rahmen die gesamten Kräfte aushalten muss, die durch die Gabel auf ihn wirken. Mehr als Scott und Aspect 20 steht aber leider nicht drauf. Daher kann ich diesbezüglich keine weiteren Angaben machen.

 

Um nochmal zum Punkt Tuning zurückzukommen: Die Bremsen sind auch nicht mehr original. Ursprünglich waren am Fahrrad zwei 160mm Bremsscheiben montiert, doch da ich viel durch Wälder und auf steilen Abfahrten fahre, haben mir die 160er Scheiben auf die Dauer zu wenig Bremsleistung gehabt, weswegen ich sie durch eine 180er hinten und eine 203er vorne ersetzt habe. Hinten ist das aber nur möglich, wenn dafür der Ständer entweder mit Unterlegscheiben auf Abstand gehalten wird oder ganz abmontiert wird. Der Optik wegen habe ich mich für Punkt zwei entschieden. Der Ständer ist nur unnötiges Gewicht am Fahrrad und ein weiteres Teil, das während dem Fahren klappern kann. Einen ausführlichen Artikel zum Thema Bremsscheiben kannst du hier lesen: Fahrrad Tuning.

 

Die Bremssättel haben übrigens beide die Bezeichnung Shimano BR-M485. Je nach Scheibengröße sind dann noch die entsprechenden Adapter verbaut. Das System, nach dem die Sättel montiert werden, heißt Postmount. Der offensichtlichste und praktischste Vorteil dieses Systems ist es, dass die Befestigungsschrauben in Fahrtrichtung liegen. Dies ermöglicht ein absolut unkompliziertes und schnelles Nachjustieren des Bremssattels auch während einer Tour.

 

Und genau diese Funktion wird bei diesen Sätteln ziemlich oft in Anspruch genommen. Es scheint so, als ob sich ständig wieder etwas verschieben würde, aber man muss nach einem Wechsel der Bremsbeläge öfters die Sättel neu justieren, sonst quietscht es während der Fahrt und ist deutlich anstrengender. Das positive daran ist lediglich, dass es eine Sache von weniger als 60 Sekunden ist, alles neu einzustellen:

 

Befestigungsschrauben leicht lösen, sodass alles noch stramm sitzt, sich aber seitlich verschieben lässt. Danach den Bremshebel anziehen, dass sich der Sattel ausrichten kann, den Hebel gezogen halten und die Schrauben wieder festdrehen. Sollte es dann während dem Fahren klackern oder ein anderes undefinierbares Geräusch auftauchen, kann es sein, dass die Bremsscheibe am Bremssattel schleift.

Die Gangschaltung besteht soweit eigentlich nur aus Teilen von Shimano. So ist der Umwerfer zum Beispiel ein Deore LX und die Schaltung selbst heißt nur Deore. Diese Teile funktionieren soweit wunderbar, bis mal ab und zu der Schaltzug reißt/bricht. Aber da dieser unter die Kategorie Verschleißteile fällt, ist das weiter nicht schlimm. Schließlich bewegt sich der Draht im Schlauch bei jedem Schaltvorgang auf oder ab. Auch die Spannung, die durchgängig auf ihn einwirkt, hinterlässt ihre Spuren. Der Preis für das Ersatzteil hält sich glücklicherweise in Grenzen, daher ist es zwar nennenswert, aber sonst nicht der Rede wert.

Mit diesem Fahrrad fahre ich ganz regelmäßig meine Touren durch den Taunus. An sich ist es ganz robust, doch wenn man sich eine gewisse Zeit lang nicht sorgfältig genug um es kümmert, dankt es dem Fahrer mit unangenehmen Geräuschen und teils eingeschränkter Funktion. Daher ist es immer wichtig, das Fahrrad regelmäßig zu reinigen und dann wieder zu ölen. Zudem ist es nicht von Nachteil, die Schrauben auf einen festen Sitz zu überprüfen und den Luftdruck in den Reifen zu korrigieren.